Folge 41: Edition Wars

DSA 5, D&D Next, Shadowrun 5, Call of Cthulhu 7: Alle großen Rollenspielsysteme kommen in diesem oder im nächsten Jahr mit einer Neuauflage heraus. In vielen Fällen, versuchen die Verlage auch, neue Wege zu gehen, zum Beispiel mit mehr oder weniger offenen Betatests. Wir diskutieren, was das für die Rollenspielszene bedeutet.

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Shownotes:
Das Erste Horn von Richard Schwartz
DSA 5
D&D Next
Shadowrun 5
Call of Cthulhu 7

6 Gedanken zu “Folge 41: Edition Wars

  1. “DSA 5, D&D Next, Shadowrun 5, Call of Cthulhu 7: Alle großen Rollenspielsysteme kommen in diesem oder im nächsten Jahr mit einer Neuauflage heraus.” In dieser Reihe fehlt national wie international Pathfinder, welches aber mit einer Zweitauflage auch noch auf sich warten lässt.

    Ich mag ja DSA-Bashing gelegentlich ganz gern, aber es erscheint mir doch unfair den weit fortgeschrittenen DnD-Next-Playtest (, welcher bei Euch überraschend positiv wegkommt … Nicht nur, dass er gefühlte 90% der Fans eingeschläfert hat, nein, auch noch die aus meiner Sicht interesssantesten beiden Namen sind über Bord gegangen …) mit dem gerade erst angekündigten DSA 5 zu vergleichen. Vor allem gibt es dort doch auch Testspiele, zumindest hab ich das so verstanden. Ich zitiere:
    ” Es soll ein schlankeres System mit weniger Sonderregeln werden und ausführlich spielgetestet werden: Die Alphatestphase soll bis Ende Januar 2014 laufen, die Beta des Grundregelwerks soll bereits im Mai 2014 rauskommen, endgültig erscheinen soll die neue Edition dann zur Spiel 2014 in Essen, also Ende Oktober.”
    -> http://nandurion.de/blog/2013/08/31/quo-vadis-dsa-die-funfte-edition-kommt
    Von daher: Noch halte ich das nicht für vergleichbar, allein die Anfangsphase, und die war bei DnD 5 nicht unähnlich.

    Wo ich gerade DnD Next-Kritik erwähnte, hier der Link dazu:
    -> http://fallschaden.blogspot.de/2013/09/d-next-ein-rant.html

    Ansonsten war es durchaus interessant zu hören, die DORP hatte neulich fast das gleiche Thema.

  2. Hallo ihr beiden, schön dass ihr wieder da seid nach der Sommerpause!

    Ich habe letztens einen eurer Casts zum Einschlafen gehört (das ist jetzt nicht negativ gemeint ;) ich höre den gleichen Cast durchaus öfter, besonders bei interessanten Argumentationen und auch gerne vor dem Einschlafen, in der Hoffnung, wie RPGPundit im Traum noch mehr Ideen zum Rollenspiel zu bekommen) und habe dann im halbverträumten Zustand meine Erwähnung mitbekommen, woraufhin ich erschrocken im Bett saß ;)

    Ich würde ganz gerne noch etwas zum Thema dieses Casts überlegen:
    Ich habe den Eindruck, dass der Sinn von neuen Editionen ist, auf breiter Flur neue Aufmerksamkeit zu generieren. Allein das etwas Neues bei einer etablierten Marke da ist, schafft wohl auch die Möglichkeit, etwas zu verpassen. Das reicht aus, dass das Neue in den Medien und in aller Munde ist, Leute probieren es aus und können die Gelegenheit nutzen, um auf den Zug aufzuspringen. Es entsteht ein kleiner Hype, das Unternehmen macht Profit und das Hobby profitiert natürlich auch von der neuen Aufmerksamkeit.

    Aufmerksamkeit ist erst mal eine gute Sache, die jedes Spiel braucht. Erst wenn Aufmerksamkeit da ist, kann sie auf anderes gelenkt werden, kann in endlosen Diskussionen festgestellt werden, ob neu auch wirklich besser ist, usw. Mit den neuen Editionen kommen hoffentlich neue Spieler und das Hobby wird revitalisiert. Das absolute Horrorszenario sind Hobbygemeinschaften, die keinen Nachwuchs mehr bekommen und sich in ihrer Einsamkeit selbst erdrücken.

    Nebeneffekt sind immer mehr Rollenspiele :) Vielleicht gibts ja auch durch diesen Zuwachs immer mehr Bedarf für Orientierung und so entstehen Etiketten wie Old School oder Indy und vllt ist Old School ja auch deshalb so erfolgreich, weil es eine Orientierungskompetenz suggeriert a la: wir haben die Geschichte im Blick?

    • Wenn ich sage, Neuauflagen sind auch Marketing-Aktionen, dann meine ich das durchaus nicht negativ. Spiele brauchen Öffentlichkeit, PR, Gespräche, Buzz, Aufmerksamkeit!

      Danke übrigens für das Lob! Ich sehe es als Kompliment, wenn sich jemand zum Klang unserer Stimmen so entspannen kann. Ich höre meine Podcasts immer in der U-Bahn nach der Arbeit, um runterzukommen und Abstand zu gewinnen. Gelingt mir gut! :-)

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