Maths & Magic

Eigentlich sollte dieser Artikel so eine Art Zusammenfassung von gebräuchlichen Würfelmechanismen im Rollenspiel werden, quasi Recherche für mein Projekt 2012. Aber daraus wird wohl (noch) nichts, denn ich bin bei einem faszinierenden Paper hängen geblieben, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Ein Screenshot aus dem PDF zeigt, dass sich all das, was unsere großartigen Charaktere so treiben, auch in Formeln darstellen lässt.

O Schreck, o Graus. Varianz war eines der Dinge, die mich mein Informatik-Studium haben hinschmeißen lassen. (Modula2 war das andere…). Lustige Anekdote am Rande: Maths&Magic war der Arbeitstitel meines ersten Rollenspiels in 1998. Felix und ich ersannen ihn, weil die ersten Entwürfe in der Tat sehr formelintensiv waren. Das Projekt erblickte nie das Licht der Welt. Schade, denn bei dem Titel wäre es wohl der Klick-Hit schlechthin geworden.

Apropos Klicks: Mein Krull-Special hat meine Zugriffsstatistik ordentlich in die Höhe schießen lassen. Ich denke, ich werd‘ eine Serie daraus machen und hier noch weitere Audio-Tipps bringen. Schönes Wochenende!

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4 Gedanken zu “Maths & Magic

  1. Das Paper kenne ich, das ist von Torben … Moment.. Morgensen.
    Quellenangaben gehören übrigens auch zur Paperarbeit.

    „auch in Formeln“? Auch in Formeln?
    Wer keine Statistik beherrscht oder zumindest die Basics, sollte keine Gesellschaftsspiele designen. Varianz IST Maxibasic. Ich beherrsche auch nur die Basics, man muss kein Mathegenie sein – andererseits designe ich auch keine Rollenspiele – aber ich bin immer wieder entsetzt, wie viele meinen, ohne dies auszukommen. Das hat uns ja auch über Jahrzehnte lang eine ganze Stange von „famosen“ Rollenspielen beschert.
    Passt scho‘ . Ich pflege gerne meinen Glauben, daß es einfach zu viele Pädagogen im Rollenspiel gibt.

    Ich finde es löblich, wenn sich jemand in die Thematik einliest, der sich mit Regeln beschäftigt. Aber andererseits, es ist keine Magie oder irgendeine grandiose Entdeckung, die da gerade gemacht wurde.

    Das soll keine Beleidigung sein, ich bin einfach nur mal wieder unwillkürlich … entsetzt, darüber, was man sich vielerorts so unter „Regeldesign“ vorstellt.

  2. Gibt in dem Paper auch eine Version, die Wiederwürfe miteinberechnet (explodierende Würfel)? Das habe ich gerade beim kurzen Überfliegen nicht gesehen…

    Ohne die ist die Mathe nämlich wirklich einfach :)

    …und es ist kein ±W6 drin *schnüff* :)

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